Maschinenbau im digitalen Zeitalter
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Die Fertigungsindustrie in der Digitalen Transformation

von Peter Klotz, Geschäftsführer
technology softwareentwicklung robotik

Die deutsche Industrie ist für erstklassige Produkte und höchste Qualität bekannt. „Made in Germany“ wird hierzulande kaum mehr erwähnt, in den USA ist es ein Gütesiegel allerhöchster Qualität. Häufig schielen wir über den großen Teich, wenn es um Innovationen und Technologie geht. Manches scheint dort aufgrund einer sehr pragmatischen Herangehensweise und der höheren Investitionsbereitschaft in neue Technologien und Felder „besser“ zu laufen. Man könnte auch sagen, dass wir mit der für uns typischen deutschen Gründlichkeit an die Themen herangehen.

In unserem Unternehmen haben wir frühzeitig gelernt, dass sich Maschinenbau und Informatik perfekt kombinieren lassen. Vieles von dem, was wir tun, kann unter den Begriffen „Digitale Transformation“ oder „Industrie 4.0“ eingeordnet werden – trotz allem ist es noch ein Weg, den wir vor uns haben. Unsere Automatisierungs-Software KinRig und die mobile Maschinensteuerung SCS bilden für uns die Grundlage, um die Digitalisierung und Vernetzung voranzutreiben.

Damit unsere Leser etwas tiefer in die Themen eintauchen können, haben wir ein paar Beiträge zusammengefasst – rund um das Internet der Dinge und die Digitale Transformation.

Maschinenbau treibt die Digitalisierung weiter voran

Workplace of the future, vgl. VDMA, IT-Report 2016

vgl. VDMA, IT-Report 2016

Der Branchenverband VDMA berichtet in einem aktuellen Report von steigenden Investitionen in Industrie 4.0 und das Internet der Dinge. Bis 2018 sollen vor allem die Bereiche Maschinendatenerfassung, mobile Apps und Cloud-Lösungen wachsen. Gab es anfänglich Bedenken bei Cloud-Themen, so sehen mittlerweile mehr als 80 Prozent der befragten Maschinenbauer eine bedeutende Rolle für Cloud-Lösungen. Anders beim Thema Big Data: auch hier sehen die Unternehmen die Wichtigkeit, allerdings verwenden erst 16 Prozent der Firmen entsprechende Lösungen. Mehr lesen

 

Internet der Dinge kann 2025 weltweit bis zu 11 Billionen Dollar Mehrwert schaffen

vgl. McKinsey & Company, Internet der Dinge

vgl. McKinsey & Company; McKinsey-Studie 2016

Die Unternehmensberatung McKinsey sieht vor allem für Fabriken einen Mehrwert durch das Internet of Things. Allein für diesen Bereich könnte nach Einschätzung von McKinsey ein Wert von 3,7 Billionen Dollar geschaffen werden. Demnach können Fabriken vor allem von höherer Produktivität, mehr Energieeffizienz und sicheren Arbeitsplätzen profitieren.

„90 Prozent des gesamten Mehrwerts wird den Anwendern – also Unternehmen, die IoT-Anwendungen nutzen, oder Verbrauchern – zu Gute kommen, etwa durch günstigere Preise oder Zeitersparnis“, nennt die Studie die Vorteile. Mehr lesen

 

Digital Transformation Cycle: die Digitale Transformation praktisch umsetzen

msg group, Digitale Transformation 2016

vgl. msg group, Digitale Transformation 2016

Über die Digitale Transformation zu sprechen ist eine Sache, die richtigen Hebel für eine erfolgreiche Umsetzung umzulegen eine andere. Der Digital Transformation Cycle profitiert vom Praxiswissen der IT-Berater der MSG Group und will dabei unterstützen, die Digitale Transformation transparent und umsetzbar zu machen. Drei Thesen und sechs Disziplinen kennzeichnen den Prozess – im Fokus: die Customer Experience. Als wichtige Voraussetzung für die Umsetzung sehen die Berater darin, Bewusstsein zu schaffen. Mehr lesen

 

Internet of Things: Fertigungsindustrie profitiert am meisten – vor Logistik und IT

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vgl. BI-Tech, Die Gewinner des Internet of Things 2015

25 Milliarden vernetzte Geräte und 140 Milliarden Dollar Investitionsvolumen in IoT-Lösungen bis 2019 sind gewaltige Zahlen. Für die Unternehmen in Deutschland ergeben sich daraus viele Chancen – die Digitale Transformation stellt gleichzeitig auch eine große Herausforderung dar, insbesondere für den Mittelstand. Vernetzung bedeutet, dass die Produkte mit den entsprechenden Sensoren ausgestattet werden müssen und passende Steuerungen zur Verfügung stehen. Mehr lesen

peter klotz
Über den Autor

Peter Klotz ist Gründer und Geschäftsführer des Softwareunternehmens Kinmatec sowie Geschäftsführer der Klotz GmbH, einem mittelständischen Maschinenbauer. Seit mehr als zehn Jahren befasst er sich mit der Verknüpfung von klassischem Maschinenbau mit Software und Algorithmen. Sowohl aus der Ingenieurs- wie aus der Entwicklerperspektive befasst er sich mit Themen wie Industrie 4.0 und dem Internet of Things.

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